Weisser Schäferhund - Zuechter - Welpen - Deckruede

Der Wunsch Weiße Schweizer Schäferhundwelpen zu züchten hängt davon
 ab, ob das Zuchttier dem Standart entspricht und auf Ausstellungen “glänzt”.
Doch neben einem einwandfreien Wesen müssen in erster Linie Mutter und
Vater der Welpen gesund sein!

Beide geben an ihre Nachkommen gute, sowie weniger gute Gene weiter.

Unsere Hunde, die nun in der Zucht stehen, wurden/werden
folgenden Untersuchungen und Gentests unterzogen:

 

HD: Hüftgelenksdysplasie

ED: Ellbogendysplasie

MDR1: MDR1-Gendefekt

DM: Degenerative Myelopathie

MH: Maligne Hyperthermie




Besonders am Herzen liegt uns persönlich der Gentest auf

Degenerative Myelopathie (DM)

denn wir mussten die schmerzliche Erfahrung machen, dass “Nabor Ivory” der
Vater unseres A-Wurfes an dieser schrecklichen (immer tödlich endenden)
Krankheit, nur wenige Monate nach Auftreten der ersten Symptome verstarb.

Es gab damals noch keinen Gentest, und die DM wurde durch ein langwieriges
und kostenintensives Ausschlussverfahren festgestellt.

Nachdem ein Professsor der Besitzerin diese niederschmetternde Diagnose offenbart hatte, lebte Nabor Ivory noch eine Woche, dann gab er sich und
 seinen Kampf auf...


 Um darauf aufmerksam zu machen, dass diese furchtbare Krankheit
auch in unserer Rasse vorkommt, schrieb ich im Jahre 2007 diese
“offenen Worte” auf unserer Homepage nieder!

Wir wurden wegen unserer Veröffentlichung verteufelt!
 

Nun, da dieser Gentest seit einigen Monaten verfügbar ist, ließen wir zuerst
 unsere Zuchttiere, die bereits Nachkommen haben testen.

Auch unsere Omi Mira musste dafür im Alter von 12 Jahren noch ihr Blut spenden.
Sie ist die Mama unseres A-Wurfes!
 
Nun können wir erleichtert “Entwarnung” verkünden, denn die Kinder von
Nabor Ivory (Betroffen) und Mira (Frei) dürften alle “nur” Träger des Defektgenes sein. Das heißt, es besteht ein extrem geringes Risiko jemals
an DM zu erkranken!

 

Unsere, und 2 weitere Testergebnisse (die uns von den Besitzern
mitgeteilt wurden) führen wir nachfolgend auf,
auch wenn man uns dafür schon wieder steinigen möchte...:
 

Unsere eigenen Hunde:

Majestics Moonfire: N/DM (Träger)
Emira vom Hohen Westerwald N/N (Defektfrei)
Belissa Sue von Coverna: N/N (Defektfrei)

 

Ein Sohn von Moonfire und Enkel von Nabor Ivory
(nicht in unserem Besitz):

Chicco Frimel von A... A...: N/DM (Träger)



............................................

Ein Hund, der keinerlei Verwandtschaft zu unseren
Zuchttieren aufweist (nicht in unserem Besitz):

Zoltan von B... D...: DM/DM (Betroffen)


 

Es wurden insgesamt noch nicht viele Hunde getestet, aber
diese uns vorliegenden Ergebnisse sind erschütternd!
 

Zusammenfassung der oben genannten 5 Hunde:
 
Zwei sind Frei
Zwei sind Träger
Einer ist Betroffen


 

Da müssten doch bei echten Liebhabern (Züchtern)
der Rasse so einige Glocken läuten!




Leider ist es aber auch so, dass negative Testergebnisse von Zuchttieren nicht gerne veröffentlicht werden. Ist ein Hund defektfrei, wird das umgehend und
voller Stolz sofort öffentlich bekannt gegeben.

Wir haben auch gleich das Testergebnis unseres Rüden Moonfire auf unserer
HP veröffentlicht, obwohl es nicht so ausfiel, wie wir es uns erhofft haben...

Moonfires Ergebnis zu wissen ist besonders wichtig, da er,
(wenn auch zum Glück “nur”) Träger des Defektgens ist.

Es sind bereits viele Nachkommen von ihm (auch außerhalb unserer eigenen Zuchtstätte) in der Zucht. Wir können nicht alle Besitzer/Züchter informieren
und sie bitten einen Test zu machen.
Aber vielleicht liest der eine oder andere hier und gibt es weiter.

Wir möchten doch KEINEM etwas Böses und KEIN Hund muss aus der Zucht genommen werden! Wir möchten nur und flehen darum, dass der DM-Status der Nachkommen vor einer geplanten Verpaarung beachtet wird!

Was nun einige Züchter von Gentests halten sei mal dahingestellt...
Doch wir kennen auch verantwortungsvolle Züchterkollegen, die der gleichen Ansicht sind wie wir!

Wir sind der Meinung, dass der DM-Gentest von enormer Wichtigkeit ist, und
das unsere Hunde mit denen wir züchten getestet werden.
 
Durch gezielte Verpaarungen kann großes Leid verhindert werden!

Einfacher ist es natürlich, den Kopf in den Sand zu stecken und solche Gentests
als “nutzlos” abzutun.

Für einen betroffenen (DM/DM) Hund ist das Risiko sehr hoch, dass er an DM
erkranken KANN, aber muss man das herausfordern?

Wer möchte ein Hundeleben lang bangen, ob und wann die Krankheit bei
seinem Hund oder seiner Nachzucht ausbrechen wird?

WIR möchten das NICHT!



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Letzte Änderung:  20.05.2011                    IMPRESSUM

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